Interner MS Exchange-Server und SonicWALL Anti-Spam Desktop
In diesem Szenario wird E Mail aus dem Internet abgerufen, wobei jeder Benutzer eine Verbindung zum internen MS Exchange-E Mail-Server herstellt (Abbildung 1). E Mail wird regelmäßig auf den Outlook- oder Outlook Express-Client heruntergeladen und mit SonicWALL Anti Spam Desktop auf Spam und Phishing untersucht. Der E Mail Server muss dabei nicht interner Art sein, solange der Client zum Abrufen der E Mail auf den Server zugreifen kann. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass der Outlook- oder Outlook Express Client die empfangenen E Mails mit POP oder IMAP von einem separaten E Mail Server abruft.
Abbildung 1. Umgebung mit einem internen Exchange-Server.
Hosted E Mail und SonicWALL Anti-Spam Desktop
In vielen Unternehmen empfängt ein ISP oder E Mail-Hosting-Anbieter die E Mail-Nachrichten und speichert diese, bis einzelne Benutzer darauf zugreifen. In diesem Szenario kann Anti Spam Desktop bereitgestellt werden, um Outlook- und Outlook Express-Clients zu schützen, auf die via POP zugegriffen wird (nicht jedoch bei E Mail, auf die mit dem Client via HTTP oder HTTPS zugegriffen wird).
Abbildung 2. Umgebung mit Hosted E-Mail.
SonicWALL Email Security und SonicWALL Anti Spam Desktop
Wenn Anti-Spam Desktop eine SonicWALL Email Security Appliance mit Upstream-Funktion entdeckt, wird in der Symbolleiste ein Menü für die Webeinstellungen angezeigt (siehe Abbildung 3).
Abbildung 3. Das Menü „Webeinstellungen“ von Anti-Spam Desktop.
In diesem Szenario (Abbildung 4) werden die Daten der Erlaubt- und Gesperrtlisten im Upstream von SonicWALL Anti Spam Desktop an SonicWALL Email Security gesendet. Bei dieser Konfiguration verfügt jeder Benutzer über zwei Junk Mail-Ordner: einer im Email Security-System und ein zweiter auf dem Desktop-Client.
Abbildung 4. Umgebung mit SonicWALL Email Security.



